Transparenz mit Grenzen?!

Angeregt durch aktuelle politische Diskussionen habe ich über den eigenartigen Umgang mit Informationen nachgedacht.

Zum Beispiel höre ich öfter bei Kooperationspartnern verwunderte Nachfragen, wenn ich Klienten Information bzgl. Versorgungsstrukturen, gesetzlicher Regelungen oder Absprachen gebe.

Inhaltlich geht das alles in die Richtung, ob es denn gut sei, wenn „die“ (gemeint sind Klienten) das alles wüssten usw usw.

Ich frage mich dann immer, warum denn nur?

Sollten wir nicht soweit sein, uns bewusst und konstruktiv mit den Machtstrukturen in der Sozialen Arbeit auseinander zu setzen und ist die Formulierung „verhandeln statt behandeln“ nicht schon alt genug , um endlich in der Praxis angekommen zu sein?

Transparenz ist für mich ein Arbeitsprinzip, dass meiner Meinung nach keine Grenzen haben sollte- natürlich auf die Arbeitsinhalte bezogen. Ich denke nicht, dass ich das Recht habe Informationen für meine Klienten zu zensieren.

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