Dokumentation oder Rechtfertigung?

Angeregt durch die heutige Diskussion im Diskussionscafé ist mir diese Frage deutlich geworden.

Ich finde meine tägliche Dokumentation auf Arbeit sehr wichtig. Ich kann deutlich machen , welchen Prozess ich bei einem Klienten unterstütze und auch wieviel Zeit dies in Anspruch nimmt.

Allerdings muss auch eine Planung aufweisen und mich in „Zeitbudgets“ bewegen. Dazu muss ich auch die benötigte Arbeitszeit für meine Dokumentation nachweisen.

Für mich war das bisher sehr unproblematisch, da ich in dieser Spalte ebenso ein Reflexionsgespräch eintrage, als auch die Zeit die ich für die Dokumentation und Begleitung von Verwaltungsabläufen dort kenntlich mache.

Bei meinem Arbeitsplatz kann ich damit aber auch nachweisen, wenn mir die Zeitbudgets zu knapp werden und eine Lösung (dafür keine andere Aufgaben übernehmen müssen,…) mit meiner Leitung besprechen.

Alles in allem habe ich  einen sehr konstruktiven Umgang damit erlebt.

Offenbar wird dies in vielen anderen Bereichen aber anders gehandhabt und die Dokumentation scheint mir eher eine Rechtfertigung dafür zu sein, warum jemand ach so teure Arbeitsstunden in vermeintlich unmotivierte Klienten investiert.

Die Ökonomisierung lässt grüßen…

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