über den Tellerrand hinaus!

Immer wieder fällt bei mir Diskussionen auf, dass viele fachliche Probleme nie in strukturellen Kontexten gesehen werden.

Immer wieder wird versucht mit Kosteneinsparungen in der eigenen Arbeit/Einrichtung fertig zu werden- mit Kostenträgern wird aber wenig gesprochen. Oft habe ich dieses Gefühl von 2 Fronten: Die bösen SozialarbeiterInnen im Amt und die armen SozialarbeiterInnen, die noch mit Klienten arbeiten müssen.

Obwohl ich in Kooperationsgesprächen mit Ämtern immer wieder feststelle, dass die  SozialarbeiterInnen oder anderen Fachkräfte sehr wohl von den Problem wissen…nur dort wird auch versucht diese im Amt zu lösen.

Oder hat offenbar schon aufgegeben.

„Was soll ich denn da tun?“ und  „Kann man denn da wirklich was machen ?“ höre ich oft.

Ja ich denke schon, jede/r kann diese Themen öffentlich machen und sich in Berufsverbänden und Gewerkschaften engagieren.

Komischerweise ist so etwas offensichtlich so wenig bekannt, dass ich immer wieder erschrocken bin.

Noch viel erschreckender für mich: So oft habe ich den Eindruck, dass gar keine Kraft mehr da ist für das Wichtige…

Die Kraft um selber über den eigenen Tellerand zu schauen !

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