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Öffentlichkeitsarbeit der kritischen Sozialen Arbeit - Fortsetzung

Grundprinzipien einer  Öffentlichkeitsarbeit, die zur  Veränderung des Bildes der Sozialen Arbeit führen soll


Vorbemerkung:
Das Bild der Öffentlichkeit, der anderen sozialen Fachkräfte und auch der Medien kann sich nur ändern, wenn die Profession und ihre Mitglieder anfangen, geschlossen, selbstbewusst, hochkompetent zu agieren und dieses nach außen zu tragen.

Die Veränderungen nach innen  (Schaffung von Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl der Professionellen) sind in gewissem Sinne Voraussetzungen für die Veränderung nach außen. Dennoch bleibt nichts anderes übrig, als beide Ziele zeitgleich zu verfolgen.
Andererseits sind manche Entwicklungen nach innen auch eine Art Reflex von Erfolgen und Veränderungen der Bedeutung nach außen.

1. Öffentlichkeitsarbeit muss ernst genommen werden

Öffentlichkeitsarbeit kann man nicht so nebenbei machen.

  • Es bedarf eines gewissen Zeit- und Kraftaufwandes, vor allem braucht man auch Ausdauer und Geduld.
  • Es ist sinnvoll, wenn sich Leute für die Öffentlichkeitsarbeit ihres Verbandes, ihrer Gruppe, ihrer Initiative spezialisieren. Auf diese Weise können sie besser Erfahren sammeln, Kontakte z.B. zur Presse aufbauen  und die Verteiler für ihre Öffentlichkeitsarbeit aufbauen, pflegen und ständig erweitern.
  • Wenn es um das Schreiben von Texten, um das Filmemachen geht und auch, wenn es darum geht, öffentlich aufzutreten, brauchen die Spezies für Öffentlichkeit ernsthafte Schulung und Fortbildung. Ebenso brauchen sie unbedingt die Unterstützung und Rückmeldung von ihrer Gruppe

 

2. Unsere Öffentlichkeitsarbeit muss wirklich unsere sein. Wir sollten Öffentlichkeitsarbeit im eigenen Interesse betreiben:


Wir müssen wegkommen von  einem Verständnis, dass es bei Öffentlichkeitsarbeit darum geht, einem imaginären Kunden das eigene Produkt zu verkaufen und es deshalb so darzustellen wie auf Werbeplakaten. Weg von der Schönfärberei der Berichterstattung – an Träger und Geldgeber aber auch an Öffentlichkeit. Nur dann wird man ernst genommen, wenn man die Souveränität hat, realistisch zu sein.

Öffentlichkeitsarbeit im eigenen professionellen Interesse heißt, 

  • Erfolge, Kenntnisse über Soziale Arbeit und auch die Problemlagen der Sozialen Arbeit ohne Verbrämung, ohne unangemessene Fallskandalisierung oder Falldramatisierung, aber auch ohne Verharmlosung und Verbrämung  nach außen zur Verfügung stellen,
  •  informieren über die Profession und über ihre Gefährdungen,
  •  regelmäßig Informieren, d.h., nicht nur punktuell und aus Anlässen heraus.

Beispiele:

  •  Kolummne in der Tageszeitung: “Neues aus der Sozialen Arbeit…”;
  •   Buch: “Tagebuch : Soziale Arbeit”  anonymisierte Schilderung von Fällen, von Erfolgen, von Schieflagen, von Behinderungen durch Sparauflagen, durch Strukturvorgaben)
  • “Schwarzberichte“ (statt oder parallel zu den offiziellen)
  •    Zeitschriftenbericht: Alltag einer Sozialarbeiterin

 

3. Negative Konnotation der Sozialen Arbeit bekämpfen durch positiv bewertete Begriffe

Wenn man das in der 1. Folge dieser Gedankenserie beschriebene Außenbild unserer Profession ansieht,  so sind die gegenwärtig wirkenden Konnotationen: !

“wirkungslos, zu teuer, kann jeder, brauche ich nicht….”

  • Beispiel für eine neue Konnotation, die der gegenwärtigen entwertenden Bedeutung entgegensteuert, wäre z.B. der Slogan:  „Soziale Arbeit: Qualität für uns alle.“
    Wenn man mit solchen Sätzen arbeitet, die eine neue, veränderte, positive und auch zur alten Bedeutung konträre Assoziation wecken, und dies konsequent und selbstbewusst tut, kann sich eine Bedeutung verändern und sogar umkehren (Beispiel: „Black is beautiful“).
    Wo könnte der Spruch “Soziale Arbeit: Qualität für uns alle” stehen, wie könnten wir ihn  in Umlauf bringen? auf Plakaten? als Buchtitel?
  • Beispiel:  Sozial Award – Preis für den unsozialsten Träger, die Stadt mit der größten ……


4. Inhalte konkret, verständlich, anschaulich vermitteln

Es geht in unserer Öffentlichkeitsarbeit nicht darum, uns als Fachdisziplin darzustellen, die so akademisch und wissenschaftlich ist, dass sie keiner versteht.

  •  Das heißt allerdings nicht, grundsätzlich keine Fachbegriffe zu verwenden und sich ausschließlich alltagssprachlich auszudrücken. Aber wenn wir sie benutzen, dass müssen wir sie erklären und erläutern, damit nachvollziehbar ist, was wir meinen.
  •  Eine freie Journalistin meinte vor kurzem auf die Frage, was wir schreiben sollen, damit man uns wahrnimmt und unsere Probleme auch erkennen kann: „Schreibt, was ihr im Alltag erlebt, was ihr tut, was ihr tuen möchtet, es aber nicht geht, weil ihr die Bedingungen nicht habt. Schreibt, was euch belastet, was euch Befriedigung und Freude in eurem Beruf vermittelt, was euch traurig macht oder aber verzweifelt, weil ihr nicht so arbeiten könnt, wie ihr esfür eure KlientInnen wünschen würdet. Schreibt endlich auf, was ihr bisher für euch behaltet, was ihr schluckt, wozu ihr schweigt.“
  • Wir müssen also das Bild selber prägen und inhaltlich bestimmen, das die Öffentlichkeit von uns hat.   Der Aufruf gilt: Macht für die Öffentlichkeit eure „Überlastungsanzeige“, die ihr nicht wegschicken könnt aus Angst vor Folgen und Einträgen in der Personalakte, schreibt für die Menschen draußen die ungeschönten Berichte, die ihr euch nicht traut, eurem Träger oder dem Amt abzugeben, beschreibt die Erfolge, auf die ihr eigentlich stolz seid, die aber keiner wissen will, weil es nicht die Erfolge sind, die erwartet werden….
  •  Bei alledem muss man sich natürlich durch Anonymisierung der Fälle, der Einrichtungen, der Städte etc. vor dem Vorwurf des Geheimnisverrates oder gar der Missachtung des Datenschutzes und dem informellen Selbstbestimmungsrecht der Klientel schützen.
    Hilfreich kann hierfür auch eine Organisation sein, die für solche Texte die Verantwortung übernimmt, die SchreiberInnen so als Einzelpersonen schützt und ggf. auch rechtlich unterstützt.  

 

Teil 2 Öffentlichkeitsarbeit der kritischen Sozialen Arbeit

Welche Ziele verfolgen wir bei unserer Öffentlichkeitsarbeit?

 1. Soziale Arbeit  soll von der Öffentlichkeit, der Fachöffentlichkeit und der Politik sowie den Medien zur Kenntnis genommen werden.

Dabei will Soziale Arbeit Achtung und Respekt für ihre Ausbildung und ihre Leistungen erfahren.

Es gilt zu informieren über die eigene Profession in folgendem Sinne:

  • Soziale Arbeit ist vorzustellen als das, was sie ist: akademisch, fachlich fundiert, differenziert, parteilich, engagiert
  • und was sie leistet (in welchen Bereichen macht sie was, wo mischt sie mit, wird aber nicht gesehen?) wie sie arbeitet (ihre Methoden, ihre Lösungen, die Komplexität der Problemlagen, die sie bearbeitet, gute Fall- und Arbeitsbeispiele)
  • sowie auch mit ihren aktuellen Problemlagen.
  • Es muss vermittelt werden, was Soziale Arbeit kann, was die anderen Berufe aber nicht können (Alleinstellungsmerkmale)
  • Es muss vermittelt werden, was Soziale Arbeit im Kern ist, welche methodischen und ethischen, welche theoretischen Grundlagen sie hat.·
     
    Gerade zuletzt Genanntes setzt allerdings voraus, dass die Professionellen selber diese Kenntnisse haben und von sich und den Potenzen und Kompetenzen der Sozialen Arbeit überzeugt sind und dass sie entsprechend qualifiziert arbeiten können.
  • Es muss vermittelt werden, dass wir Dinge können, die man erst lernen muss, die hohe Anforderungen mit sich bringen, die keineswegs jeder kann.
  •  Es muss vermittelt werden, dass Wirkung und Erfolg nicht so platt zu definieren und so einfach zu erreichen sind, wie es sich die Politiker vorstellen.

2. Soziale Arbeit soll als die „Expertin für Soziales“ erkannt, genutzt, geachtet, geschätzt werden.

  • Es muss klar werden, dass wir  mit sozialen Problemen und deren Ursachen und Lösungen täglich zu tun haben
  • Es muss deutlich gemacht werden, dass wir in allen sozialen Fragen die Verbindung zur Wirklichkeit der Betroffenen halten und gleichzeitig professionelle Einsichten zu den Hintergründen und den Lösungsansätzen entwickelt haben.
  • Wir müssen der Öffentlichkeit und der Politik - aber auch unseren möglichen gesellschaftskritischen Bündnispartnern -  klar machen, dass wir eine gesellschaftliche Kraft sind, die sich für soziale Gerechtigkeit aktiv einsetzt und für Chancengleichheit, für Teilhabe aller und die für die Verhinderung  gesellschaftlicher Tendenzen wie Ausgrenzung, Diffamierung der sogenannten „neuen Unterschicht“ , die immer weiter auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich usf.
  • W ir müssen klar machen und beweisen, dass wir in der Lage sind – trotz unserer Abhängigkeit vom Geldgeber Staat -   kritisch auf die bestehenden Verhältnisse zu schauen.  

3.  Die Öffentlichkeit soll dafür sensibilisiert werden,   

  • dass die Soziale Arbeit zurzeit bedrängt und durch verschlechterte Rahmenbedingungen gehindert wird,
  • dass sie trotz immer ungünstiger werdender Bedingungen versucht, für ihre Klientel das Beste daraus zu machen,
  • dass wir sehr viel mehr könnten und bewirken könnten, wenn man uns wirklich ließe,
  • dass die voranschreitende Veränderung und Verkürzung der Sozialen Arbeit den Betroffenen (und das sind potentiell sehr viele) schadet.
  • Es muss vermittelt werden, dass Menschen nicht der Effizienz und den Gesetzen des Marktes unterworfen werden dürfen.

Damit soll  in der Öffentlichkeit eine Basis entstehen, auf der die gegenwärtigen Problemlagen und Gefährdungen, Kämpfe und Forderungen der kritischen Kräfte verstanden werden können und ihre Rechtfertigung mitgetragen wird.

Teil 1 Berufsidentität und gemeinsames Berufsverständnis in der Sozialen Arbeit

Gedanken zur Analyse des Iststandes:
Berufsidentität und gemeinsames Berufsverständnis in der Sozialen Arbeit

Das Selbstbewusstsein des einzelnen Sozialarbeitenden ist eher gering (keine vertiefte, “nur” breite Ausbildung, nur “kleiner Psychologe“…, Identifikation mit der abgewerteten Klientel, geringer Status, Einkommen zum Teil am Existenzminimum, kein Bewusstsein von der eigenen beruflichen Autonomie…, Professionelle stellen sich in der Praxis oft Laienarbeit gleich, haben Hemmungen, sich als Professionelle darzustellen.

Der Zusammenhalt als Berufsgruppe ist oft sehr schlecht. Jeder kämpft so zu sagen für sich allein. Der Organisationsgrad in Gewerkschaften ist ziemlich gering. Der Berufsverband ist den KollegInnen eher unbekannt.
Deshalb gibt es auch keinen, der für die Profession sprechen kann, der sie nach außen inhaltlich, fachlich und berufspolitisch vertreten kann.
Schon die in Sachen Soziale Arbeit „engagierten“ Gewerkschaften bilden selber die Zerrissenheit und Marginalität der Sozialen Arbeit ab, s. GEW, s. ver.di
Es gibt dagegen unglaublich viele fachspezifische Zusammenschlüsse.

Arbeitsbereiche der Sozialen Arbeit gegeneinander auszuspielen ist auf diesem Hintergrund ein Leichtes.

Es gibt kaum ein Verständnis von „der“ Sozialen Arbeit. Die meisten PraktikerInnen würden ihre Arbeit arbeitsfeld- oder zielgruppenspezifisch benennen und beschreiben. KollegInnen aus voneinander weit entfernten Arbeitsfeldern haben nicht mehr den Eindruck, den gleichen oder gar denselben Beruf auszuüben.

Die theoretischen, ethischen und methodischen Kernelemente der Profession werden von den PraktikerInnen nicht mehr wahrgenommen, bestenfalls als ein dahinterstehendes, gut gemeintes Konzept, das aber nicht trägt.

Soziale Arbeit hat deshalb nur wenig Halt in sich. Soziale Arbeit nimmt oft einfach die Form und Gestalt an, die ihr von außen angeboten oder auch vorgeschrieben wird. Es gibt kein Selbstverständnis beruflicher Autonomie.

Nicht wenige Sozialarbeitende glauben selber nicht an ihre Professionalität und arbeiten aus dem Bauch heraus mit wenig oder eher zufälliger Qualität. Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit klaffen auseinander.
Die Theorie hält sich zurück, wenn es darum geht, Praxis zu orientieren. Theorie ist außerdem natürlich selber in unterschiedliche Positionen gespalten.
Damit bleibt die Kraft und bleiben die Chancen der Theorie für die Orientierung, Profilierung der Praxis nach außen ungenutzt.

 


 

Öffentlichkeitsarbeit in der Sozialen Arbeit

Aufgaben und Problemstellungen der Öffentlichkeitsarbeit der Sozialen Arbeit,


mit diesem Thema werde ich mich in den nächsten Blogbeiträgen befassen.

Ausgangsgedanken:

Das Bild der Sozialen Arbeit in Öffentlichkeit, Politik, in den Medien oder auch bei KollegInnen anderer sozialer Berufe ist nicht das Bild, das wir selber von uns haben.

Die Öffentlichkeit sieht die Soziale Arbeit in großen Teilen so: “Soziale Arbeit kann jeder, sie wirkt nicht, ist viel zu teuer, man braucht dafür keine Ausbildung, das sind keine Fachleute, da gehe ich lieber gleich zu …

Die problematische, aktuelle Entwicklung in der Sozialen Arbeit wird deshalb auch meist als notwendige Modernisierung, als erforderliches Zurechtstutzen von Auswüchsen gesehen nach dem Motto: “Der Staat sorgt endlich mal dafür, dass diese Verschwendung aufhört….”

Die Medien verbreiten im Wesentlichen folgendes Bild: Soziale ARbeit in ihrem Alltag ist nicht interessant, sie ist  nur bei Skandalen spektakulär genug. Aber sie  ist geeignet sich durchaus fürs Fernsehnachmnittagsprogramm. Die Medien transportieren und bestätigen weitgehend das Bild, wie es in der Öffentlichkeit in weiten Teilen schon herrscht:
Die eigentliche Profession Soziale Arbeit wird nicht zur Kenntnis genommen, wird negiert, ihre Existenz wird unterschlagen, manchmal wird sie direkt geleugnet und  ihre Leistungen werden anderen Berufsgruppen zugeschlagen.

Die kritischen und sozial engagierten Medien handeln meistens leider nicht viel anders. Hinzu kommt, dass sie  - da sie die Soziale Arbeit nicht wirklich richtig wahrnehmen – auch deren Bedrohung nicht ernst nehmen und nicht kapieren, dass es sich bei der Berufsgruppe und ihren kritischen VertreterInnen um einen Teil der kritischen Bewegung dieser Gesellschaft  handelt. Damit bringt sich die linke, kritische  Bewegung um Akteure, die in ganz besonderem Maße von ihrem Aufgabenfeld her geeignet wären, gesellschaftliche Analysen zu leisten und Forderungen zu untermauern.

In der Politik wird die Soziale Arbeit heute als Besitzstand der Politik und der Verwaltung verstanden, die man ganz konkret zur Umsetzung neoliberaler, kostenreduzierender und neokonservativer Absichten nutzen kann.
Die kritischen Kräfte sind aus ihrer Sicht die „Ewig Gestrigen“.
Die Politik versagt der Profession ihre Autonomie, verleugnet das Doppelte Mandat – und sitzt am Hebel, weil sich Soziale Arbeit nur aus Steuermitteln finanzieren kann, da ihr AdressatInnen sie nicht kaufen können und weil ihre AdressatInnen sie auch gar nicht kaufen würden.
Da das oben beschriebene Bild in der Öffentlichkeit besteht, der Sozialarbeiterberuf in der Öffentlichkeit über kein klares Profil und über keine öffentliche Anerkennung und Achtung verfügt,  da es also keine Lobby für Soziale Arbeit gibt, da die Medien die Forderungen der Politik eins zu eins umsetzen und vor allem auch, da die Profession sich nicht wehrt, sich nicht mit einer Stimme zu Worte meldet und weil sie nicht über ein professionelles Selbstbewusstsein verfügt – ist es für die Politik ein leichtes, ihre Modernisierungsabsichten durchzusetzen.

Die weitere Fachöffentlichkeit (verwandte Berufsbereiche wie Lehrer, Ärzte, Sozialrichter, Psychologen) sieht in der Sozialen Arbeit keine eigene Profession, sondern eine eklektizistische vorgehende, nur begrenzt ausgebildete Truppe, die man als Hilfskräfte einsetzen kann. SozialarbeiterInnen sind keine FachkollegInnen, mit denen man auf Augenhöhe sprechen und verhandeln wird.

Folgerung:

  • Folglich ergibt sich als dringende Aufgabe der Profession Soziale Arbeit - ganz besonders in der derzeitigen Auseinandersetzung - dass sie daran arbeitet, das Bild der Sozialen Arbeit nach außen verändern.
  • Parallel dazu aber müssen wir an dem schlechten Zustand der allgemeinen Berufsidentität arbeiten und an dem oft viel zu geringen Selbstbewusstsein der PraktikerInnen. 

In den folgenden Texten möchte ich mich deshalb zunächst mit der notwendigen Berufsidentität in unserer Profession auseinandersetzen.

Anschließend mache ich mir Gedanken zu den Zielen, Aufgaben und Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit Sozialer Arbeit.

es folgt demnächst Teil 1:
Berufsidentität und gemeinsames Berufsverständnis in der Sozialen Arbeit - Analyse Iststand

 

4. Mahnwache

Mahnwache 4 am 2.3.2012 - neuer Ort in Berlin

Treffen 9.30 Uhr vor der Rheinland-Pfälzischen Vertretung, In den Ministergärten 6, 10117 Berlin.

Das Bündnis Kinder - und Jugendhilfe - für Professionalität und Parteilichkeit

läd ein zur 4. Mahnwache:

Die ersten drei Mahnwachen haben sehr wohl bei denen, die wir damit ansprechen wollten, deutliche Reaktionen und Wirkungen hervorgerufen. Man sieht uns als lästige Radaugruppe, die die ernsthaften PolitikerInnen und VertreterInnen von Trägerverbänden und Verwaltungen bei ihrer wichtigen Arbeit stören will. Man teilte uns mit, es sei doch demokratische Gepflogenheit, dass erst mal die Politik in Ruhe und mit Hilfe ihrer eigenen Sachkompetenz Entschlüsse vorbereitet und diese dann -  früh genug - vor der entgültigen Entscheidung den Betroffenen noch zur Kenntnis gibt.

Wir haben da aber ein etwas anderes Demokratieverständnis! Wir, die betroffene und die fachlich kundige Profession muss von vorne herein beteiligt werden, wenn es darum geht, in ihrem Arbeitsfeld neue Strukturen zu setzen, die nicht nur für die Profession wichtig sind, sondern das Schicksal von zig tausenden AdressatInnen mitbestimmen und ihre Biographie beeinflussen wird. Die Expertise gerade der kritischen VertreterInnen der Profession muss gehört und berücksichtigt werden. Wir fordern einen demokratischen Diskussionsprozess auf Augenhöhe.
Deshalb werden wir uns mit neuen Mahnwachen auch weiterhin in Erinnerung bringen, sichtbar, gegenwärtig und unüberhörbar.

Das nächste Treffen der A-Länder- Staatssekretäre findet am Fr., 2.3. ab 10.00 in der Rheinland-Pfälzischen Vertretung, In den Ministergärten 6, 10117 Berlin statt.

Wir treffen uns deshalb am 2.3. um 9.30 Uhr genau an diesem Ort.

zum Themenhintergrund: http://www.einmischen.info/23.html

Filme von der 1. Mahnwache: http://www.youtube.com/watch?v=9HRnuTZJNI4

http://www.youtube.com/watch?v=AtCveDvp2ps&feature=related

Und nicht vergessen: am 29.5. zum gleichen Thema eine große Veranstaltung in Berlin:
ab 16.00 Uhr Straßenaktionen nach dem Motto:

Soziale Arbeit INPOTENT?  Soziale Arbeit IMPORTANT!

18.30 in der Pumpe e.V. die große “Konzeptschlacht” um die Zukunft der Hilfen zur Erziehung mit Statements von WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen und viel Diskussion mit dem Publikum.

Achtung 3. Mahnwache (Berlin, Jägerstr. 3)

transparent.jpg


Am kommenden Freitag den 3.2. um 10.00 Uhr

treffen sich zum 3. Mal die Gegner der gegenwärtigen Planungen, das Recht auf Hilfe zur Erziehung in Zukunft im Wesentlichen nur noch durch sogenannte Infrastrukturmaßnahmen im Stadtteil abzusichern und zu gewährleisten. Hilfen zur Erziehung im Sinne des KJHG, als individuelle, persönliche, als Lernprozess und Beziehungsarbeit gestaltete Soziale Arbeit wird es nur noch in Ausnahmefällen geben, dann nämlich, wenn all die Angebote des Stadtteil nachweislich nichts gebracht haben. Eine Soziale Infrastruktur ist wichtig. Sie wäre besser, wenn sie nicht von denselben Leuten seit Jahren kaputtgespart worden wäre, die jetzt nach ihr schreien und behaupten, sie könnten die Einzelfallhilfen ersetzen! Und das Ganze zur Hälfte der bisherigen Mittel, und wenn möglich mit noch weniger Geld.

Die Mahnwache findet von 10.00 Uhr bis ca. 12.00 Uhr vor der Hamburger Landesvertretung Jägerstr. 3 statt. Bitte gute Laune und was zum Krach machen mitbringen, damit man uns endlich hört!

zur Erinnerung: Worum es geht:

In der Welt wurde am 25.1. ein Bericht über die jetzt vorgelegte gemeinsame Erklärung der Hamburger Sozialbehörde mit den Verbänden vorgestellt. Hier nachzulesen: welt-am-2512012.doc

Hier steht eigentlich alles drin.
Alles, was es bei der Problematik an Fachlichem zu bedenken gäbe, wird einfach weggewischt:

  • Ob ein Hausbesuch (gemeint ist ja wohl der sozialräumlichste aller Hilfeansätze  der Hilfen zur Erziehung, die SpFH) notwenig ist, warum er überhaupt wichtig ist, interessiert hier niemanden.
  • Die Hilfen müssen sich den Haushaltsstrukturen anpassen. So einfach ist das. Dass Hilfebedarf sich an den realen Bedarfen entlang entwickelt, wird ignoriert. Und das, während unsere Gesellschaft diese Bedarfe und ihre Ausweitung selber täglich produziert durch ihre Sozial- und Wirtschaftspolitik.
  • Das Setzen der Sozialbehörde auf einen”Vorrang von erzieherischen Regelsystemen wie Kita und Schule” wird einfach als Fakt hingenommen. Vermutlich haben auch die Träger diese fachlich höchst fragwürdige Setzung nicht infrage gestellt. 

Auch der Betrug mit dem nicht angetasteten Rechtsanspruch springt hier deutlich ins Auge.
Träger und Wohlfahrtsverbände, die die Abschaffung des Rechtsanspruches befürchtet hatten, sind jetzt beruhigt. Das Recht bleibt erhalten. Was faktisch passiert, scheint dann nicht mehr so beunruhigend.
Aber was nutzt ein Recht, das so weit an den Rand geschoben wird, dass es keiner mehr wählt bzw. wählen möchte?
Was nutzt ein Recht, dass von seinen im Gesetz klar formulierten Kontexten und Ausführungsbestimmungen als individuelle Hilfe (§27 KJHG) entfernt wird und in Zukunft einfach dadurch erfüllt werden soll, dass die Betroffenen auf mehr oder weniger gute, aber auf alle Fälle mit dieser Aufgabe hoffnungslos überforderte Angebote der sozialen Infrastruktur verwiesen werden?
Hier wird per Politik und Verwaltung die Bezeihungsarbeit, der kommunikative Kern unserer Profession, aus der Sozialen Arbeit einfach herausgestrichen.
Und hier werden KlientInnen, genau wie bei HARTZ IV, auf Angebote mit Kommstruktur verwiesen. Wenn diese nicht helfen, wenn diese mit den Ressourcen der AdressatInnen nicht kompatibel sind, wenn unsere Klientel diese Angebote nicht wahrnehmen oder nicht für sich nutzen kann, dann ist es eben ihr Pech und ihre Schuld. Sie wurden aktiviert und Schuss. Sie bekamen ja ein Angebot, damit wurde ihr Rechtsanspruch angeblich erfüllt und nun ist es ihre Sache, wenn sie trotzdem nichts damit anfangen.
So läuft das im SGB II schon länger. Im SGB VIII wird diese sozialpolitische Strategie des aktivierenden Staates gerade nachvollzogen.
Und so viele machen einfach mit und finden gar nichts dabei!

mahnwache-3.jpg

 Mahnwache am 4.12. 2011

mehr zum Thema unter:

www.einmischen.com

http://sozialearbeit.einmischen.info

es ist später als gedacht - aber nicht zu spät!?

Ich hatte mich getäuscht:

Das Trojanische Pferd steht längst auf dem Festplatz mitten in Troja und wird von den Trojanern bestaunt.
Dazu bald mehr

Ein trojanisches Pferd scharrt mit den Hufen

Die Diskussionen um das KJHG Reform ist keineswegs abgeebbt. Die Prozesse im Lande, die seit 2010 unter dem Titel: “Wiedergewinnung kommunalpolitischer Handlungsfähigkeit zur Ausgestaltung von Jugendhilfeleistungen- Änderung des Kinder- und Jugendhilferechtes” laufen, gehen munter weiter und werden auch schon in den ersten Städten (z.B. Hamburg) erprobt.

Die KritikerInnen formieren sich. Im Blog der Internetseite “www.einmischen.com” kann man den entstehenden Widerstandsprozess verfolgen und sich vernetzen. Auf der Homepage selber steht unter “heiße Themen” ein zusammenfassender Bericht  über die Thematik sowie eine Stellungnahme des Unabhängigen Forums kritische Soziale Arbeit.

Die Träger und Fachverbände sagen: das ist ja alles noch gar nicht spruchreif, das muss man schon genauer betrachten, bitte nicht übertreiben, im Prinzip ja aber, aber jedenfalls nicht ohne uns, schließlich geht es ja gar nicht anders……

Die herrschende Politik in Personen der Staatssekretäre der A-Länder (das sind die SPD regierten Länder, was einen nach Hartz IV nicht unbedingt beruhigen kann) beteuert: Wir wollen den individuellen Rechtsanspruch doch gar nicht antasten. Wir wollen die Jugndhilfe verbessern.

Und das klingt dann etwa so:

“Besteht Hilfebedarf bei den Sorgeberechtigten, ist dieser grundsätzlich und vorrangig durch Verweisung in sozialräumliche Hilfsangebote oder Angebote der Familienförderung  und der Elternbildung zu erbringen. Formliche Hilfen zur Erziehung werden danach nur genehmigt, wenn im Einzelfall absehbar ist, dass sozialräumliche Hilfen keinen Erfolg versprechen und bereits gescheitert sind. Die Hilfen sollen grundsätzlich nicht als Einzelmaßnahmen innerhalb der Familienwohnung stattfinden.” (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg, Mai 2011)

Der Herr, der von der Bundesregierung den Auftrag hat, die Gruppe der Staatssekretäre und ihre Arbeit zu begleiten, Dr. Wolfgang Hammer, Leiter des LJA Hamburg, hat in der neuenpraxis vom Oktober 2011 einen Artikel zur Thematik geschrieben unter dem Titel: Neue Praxis oder Paradigmenwechsel? Zur Notwendigkeit einer Weiterentwicklung der Hilfe zur Erziehung und des Kinderschutzes”. hammer-aufsatz.pdf

Das klingt gar nicht schlecht und wer in diesen Text hineinschaut, ist zunächst einmal angetan bis entzückt, wie kritisch und fachkundig Herr Hammer hier mit der Wirklichkeit heutiger Hilfen zu Erziehung umgeht. Als Kenner der Materie beruft er sich auf die professionelle Soziale Arbeit, wie sie etwa 1980 im Rahmen der Lebensweltorientierung formuliert wurde und betont die unbedingte Notwendigkeitkeit, sich wieder auf dieSozialraumorientierung zu besinnen. Wenn man weiter liest, wird immer deutlicher, worum es ihm geht und worauf er schließlich hinaus will:

 “Deshalb gilt es flächendeckend einen Paradigmenwechsel einzuleiten, der unter der Leitlinie steht: Erzieherische Unterstützung wird regelhaft durch eine wohnortnahe, alltagsentlastende unterstützende Infrastruktur geleistet. Familien sollen Unterstützungsangebote erhalten, die ihre Alltags- und Erziehungskompetenz nachhaltig stärken. Der Rechtsanspruch auf eine geeignete Hilfe zur Erziehung wird im Regelfall am wirkungsvollsten – und mit der stärkeren Beachtung der Menschenwürde – durch entsprechende Angebote der Infrastruktur erfüllt, die eine große Einzelwirkung entfalten.”

Hammer verweist auf Hamburg als Land, in dem seine Erkenntnisse schon am weitesten umgesetzt sind.
In Hamburg wurden 2011 die Haushaltsmitte für ambulante Hilfen für Familien von vormals 77 Mio. auf 15,7 Mio. runtergekürzt. Das Budget für die von Hammer so gepriesenen “Neuen Hilfen”, die  vor allem im Bereich der sozialen Infrastruktur angesiedelten Hilfen beträgt 16 Mio.

Das nenne ich Perspektivwechsel und Reform: Man schlägt euphorisch einen “neuen, fachlich so viel richtigeren Weg” ein und spart dabei 32 Mio. Euro.

Das trojanische Pferd steht wiehernd vor dem Tor!

Ich habe mir erlaubt,  dem Gaul ein wenig unter die Hufen zu sehen.

Den Rest des Eintrags lesen »

4.11. Mahnwache Berlin

Mahnwache zur Rettung des KJHG 4.11.2011 in Berlin

Nun ist alles soweit bei uns geklärt:          kjhg.jpg
wir werden unseren Protest gegen die Verhandlungen um die Weiterentwicklung und die drohende Aushöhlung des KJHG, die bisher hinter verschlossenen Türen stattfindet, deutlich kundtun.

Am 4.11. 2011 treffen wir uns zur Mahnwache vor der Hamburgischen Landesvertretung, Jägerstr. 1-3, 10117 Berlin)

Da das Treffen dort um 11.00 Uhr beginnt, werden wir ab 10.30 Uhr vor dem Gebäude sein. Die Mahnwache ist bei der Polizei von 10.30 Uhr bis 16.00 angemeldet.

Wir werden im Vorfeld an den Hausherrn der Hamburger Vertretung, Herrn Staatsrat Pörksen schreiben und ihm unsere Forderung auf Information, Beteiligung und Mitwirkung bei diesem, uns alle betreffenden Vorgang mitteilen.

Das Schreiben werden wir hier veröffentlichen, sobald es fertig gestellt und mit der Post an Herrn Pörksen raus gegangen ist. Über evtl. Antworten werden wir ebenfalls hier informieren.

  • Wenn unser Schreiben ernst genommen werden sollte und einige von uns dazu eingeladen werden, an der Sitzung teilzunehmen, wird trotzdem weiterhin unten die Mahnwache  deutlich machen, wie ernst es uns ist mit unserer Sorge und mit unserer Empörung.
  • Wenn man uns abblitzen lässt, wird die Mahnwache alleine dafür sorgen müssen, dass die Öffentlichkeit und die Herren und Damen hinter den verschlossenen Türen, von unserem Anliegen und unseren Forderungen erfahren.

mahnwache.jpg     Bringt heißen Kaffee mit und wer braucht, eine klappbare Sitzgelegenheit. Ein bissschen Musikmachen wäre auch nicht schlecht, es müssen ja nicht nur Trillerpfeifen und Kochtöpfe sein. Wer kann, sollte sich ein Plakat oder Transparent mitbringen (nach dem Motto: “Hände weg vom Rechtsanspruch auf Erziehungshilfe”; vielleicht findet ihr ja auch was Verständlicheres). Laut Internet wird es nicht regnen und gar nicht so sehr kalt sein. Also kommt und bringt gute Laune mit.

Bisher haben Leute aus Hamburg, aus Berlin und aus anderen Ecken des Landes ihr Kommen angekündigt. Es können ruhig viele werden.

So kommt ihr zur Landesvertretung:

U-Bahnlinien U 2 bis “Mohrenstraße” bzw. U 6 bis “Französische Straße” oder mit der S-Bahn bis Bahnhof “Unter den Linden”. Nur eine Station entfernt: der U- und S-Bahnhof “Potsdamer Platz” und der U-, S- und Regionalbahnhof “Friedrichstraße”

 karte.jpg

Noch genauer hier

Demontage des KJHG wird weiter vorbereitet

z.B. kann man es hier nachlesen:


Es gibt Leute, die halten das Ganze nach wie vor für harmlos. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass es hier dem KJHG mit seinem Rechtsanspruch auf Hilfen zur Erziehung schlicht an den Kragen gehen soll.

Dieser Rechtsanspruch ist die einzige Chance unserer Profession in der Jugendhilfe und unserer KlienteInnen, sich auf Rechte der Klientel zu beziehen und diese im Zweifel - auch gegen das Verhalten der Verwaltung  - einzuklagen.

So eine Auffassung von Jugendhilfe entspricht nicht mehr der Auffassung von sozialen Rechten des aktivierenden Staates. Wer Rechte bekommen soll, bestimmt hier der Staat. Und der hat so seine Vorstellungen.

  • Hilfen zur Erziehung werden fachlich flach gesehen, z.B. wird die Sozialpädagogische Familienhilfe betrachtet wie eine Familienstütze, die keinerlei fachlicher Kompetenzen bedarf,
  • es wird behauptet, Hilfen zur Erziehung seinen wirkungslos, was bei den miesen Bedingungen, die die Verwaltung für ihre Durchführung zum Teil zur Verfügung stellt, niemenanden verwundert,
  • sie werden gegen Angebote der sog. präventiven Jugendarbeit inhaltlich und vor allem finanziell ausgespielt. (Wenn denen Schließungen drohen, muss man das Geld eben einfach von den “fetten” Erziehungshilfen holen. Und da steht nur dieser blöde Rechtsanspruch im Wege.)
  • sie werden schon deshalb mit Mißtrauen betrachtet, weil sich nach Gesetz die inhaltlich fachliche Gestaltung der Hilfen bei freien Trägern dem direkten inhaltlichen Einfluss des Jugendamtes entzieht (nicht nur deshalb, aber auch deshalb wird die Steuerung der Inhalte über die Steuerung und Bremsung der Kosten versucht).

Ich halte diesen jetzt angelaufenen (und leider nur logischen) Versuch der Staatssekretäre für einen bösen Meilenstein in der Entwicklung der Sozialen Arbeit.
Wenn es nicht gelingt, das zu stoppen, fällt die Soziale Arbeit in die Zeit vor dem JWG zurück.

Wenn die PraktikerInnen der Hilfe zur Erzihung weiterschlafen, wird genau das passieren.

Wenn die PraktikerInnen der Jugendarbeit in das Horn der Politik blasen und sich gegen die Hilfen zur Erziehung stellen, werden sich die die Hände reiben, die schon lange versuchen, die Soziale ARbeit mit “teile und herrsche” klein zu halten.

Wenn wir nicht mehr wissen, dass wir alle in ein und derselben Profession tätig sind, dass Soziale Arbeit nicht das eine oder das andere ist, sondern ein komplexes Gefüge von Ansätzen und Arbeitsfeldern darstellt, in denen grundsätzlich die gleichen Ziele und gesellschaftlichen Aufgaben anstehen, der leistet in dieser Frage Unterstützung und beteiligt sich an der Demontage nicht nur des KJHG sondern der Jugendhilfe insgesamt.