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	<title>Kommentare fuer Soziale Arbeit - Zukunftswerkstatt</title>
	<link>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de</link>
	<description>Forum für Studies, Profs, Praktiker und alle anderen</description>
	<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 02:21:54 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Bundeskongress Soziale Arbeit II von michael boewer</title>
		<link>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/10/01/bundeskongress-soziale-arbeit-ii/#comment-309</link>
		<author>michael boewer</author>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 19:34:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/10/01/bundeskongress-soziale-arbeit-ii/#comment-309</guid>
		<description>... hier gibts die gewünschte (und berechtigte!) Lösung nach "solche Gruppen.., wo sich engagierte, kritische Sozial Arbeitende regelmäßig treffen und austauschen und wohin sich auch jeder wenden kann, wenn er mit Problemen im Zusammhang seiner Arbeit konfrontiert ist" (siehe Termine). You'r welcome.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; hier gibts die gewünschte (und berechtigte!) Lösung nach &#8220;solche Gruppen.., wo sich engagierte, kritische Sozial Arbeitende regelmäßig treffen und austauschen und wohin sich auch jeder wenden kann, wenn er mit Problemen im Zusammhang seiner Arbeit konfrontiert ist&#8221; (siehe Termine). You&#8217;r welcome.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bundeskongress Soziale Arbeit V von m.s.</title>
		<link>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/10/06/bundeskongress-v/#comment-252</link>
		<author>m.s.</author>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 06:39:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/10/06/bundeskongress-v/#comment-252</guid>
		<description>Danke für eure Beiträge! Ich freue mich, dass von Seiten der PodiumsteilnehmerInnen so offen geantwortet wurde. Danke vor allem dem letzten Kollegen, der meine Befürchtung über den Eindruck des Plenums leider voll bestätigt hat. Vielleicht haben nicht alle so empfunden, aber ich habe etliche enttäuschte und auch resignative Reaktionen beim Verlassen des Hörsaal mitbekommen. Schön trotzdem, wenn nach der Veranstaltung sozusagen inoffiziell noch eine konstruktive Diskussion gelaufen ist, die ich leider nicht mitbekommen habe. 
Mir ging es nicht darum, einfach eure Arbeitsgruppe runter zu machen. Ich war enttäuscht im Interesse der Sache. Denn das Thema und eine Auseinandersetzung damit ist meines Erachtens ganz und gar zentral und nötig. An der gedrängten Fülle im Hörsaal konnte man ja sehen, dass hier Leute gekommen waren, die diese Notwendigkeit genau so sahen und die dabei sind, Wege und Lösungen zu suchen, um eine kritische Haltung in der Theorie und Praxis der gegenwärtigen Sozialen Arbeit zu ermöglichen, zu entwickeln und gegen den Mainstream und die offizielle Politik durchzuhalten. Manche hatten vielleicht noch den Vortrag von Winkler im Ohr, der es geschafft hatte, bei seinen ZuhörerInnen Aufmerksamkeit und Sensibilität für die falschen Zwischentöne der gegenwärtigen Entwicklungen zu erzeugen und der den Wunsch, etwas zu tun und sich das nicht einfach anzusehen, vermutlich bei vielen geweckt hatte. 
Da war dann das, was in Eurer Arbeitsgruppe ablief eher doch sowas wie eine kalte Dusche. Das ist schade und ich finde es wichtig, wenn man das auch deutlich sagt. Nur so können wir uns verbessern, denn es geht nicht darum, solche Themen dann doch besser stecken zu lassen, sondern ganz im Gegenteil...
Im Übrigen bin ich nicht der Meinung, dass es die Aufgabe der kritischen WissenschaftlerInnen der Sozialen Arbeit ist, der Praxis Rezepte und Anleitungen für eine kritische Praxis zu liefern. Aber ich denke doch, dass es ihre Aufgabe wäre, theoretische Grundlagen und fachliche Argumentationen zu liefern, die die kritische Praxis stützen können. Dazu gehört vor allem eine Sprache, die fachlich korrekt aber dennoch verständlich ist. Nichts gegen fachliche Codes und eine wissenschaftliche Fachsprache in der Sozialen Arbeit, aber wir werden der Praxis nur Unterstützung geben können, wenn wir diese Codes auch knackbar machen und uns dazu herbeilassen, uns so auszudrücken, dass die PraktikerInnen damit wirklich arbeiten können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für eure Beiträge! Ich freue mich, dass von Seiten der PodiumsteilnehmerInnen so offen geantwortet wurde. Danke vor allem dem letzten Kollegen, der meine Befürchtung über den Eindruck des Plenums leider voll bestätigt hat. Vielleicht haben nicht alle so empfunden, aber ich habe etliche enttäuschte und auch resignative Reaktionen beim Verlassen des Hörsaal mitbekommen. Schön trotzdem, wenn nach der Veranstaltung sozusagen inoffiziell noch eine konstruktive Diskussion gelaufen ist, die ich leider nicht mitbekommen habe.<br />
Mir ging es nicht darum, einfach eure Arbeitsgruppe runter zu machen. Ich war enttäuscht im Interesse der Sache. Denn das Thema und eine Auseinandersetzung damit ist meines Erachtens ganz und gar zentral und nötig. An der gedrängten Fülle im Hörsaal konnte man ja sehen, dass hier Leute gekommen waren, die diese Notwendigkeit genau so sahen und die dabei sind, Wege und Lösungen zu suchen, um eine kritische Haltung in der Theorie und Praxis der gegenwärtigen Sozialen Arbeit zu ermöglichen, zu entwickeln und gegen den Mainstream und die offizielle Politik durchzuhalten. Manche hatten vielleicht noch den Vortrag von Winkler im Ohr, der es geschafft hatte, bei seinen ZuhörerInnen Aufmerksamkeit und Sensibilität für die falschen Zwischentöne der gegenwärtigen Entwicklungen zu erzeugen und der den Wunsch, etwas zu tun und sich das nicht einfach anzusehen, vermutlich bei vielen geweckt hatte.<br />
Da war dann das, was in Eurer Arbeitsgruppe ablief eher doch sowas wie eine kalte Dusche. Das ist schade und ich finde es wichtig, wenn man das auch deutlich sagt. Nur so können wir uns verbessern, denn es geht nicht darum, solche Themen dann doch besser stecken zu lassen, sondern ganz im Gegenteil&#8230;<br />
Im Übrigen bin ich nicht der Meinung, dass es die Aufgabe der kritischen WissenschaftlerInnen der Sozialen Arbeit ist, der Praxis Rezepte und Anleitungen für eine kritische Praxis zu liefern. Aber ich denke doch, dass es ihre Aufgabe wäre, theoretische Grundlagen und fachliche Argumentationen zu liefern, die die kritische Praxis stützen können. Dazu gehört vor allem eine Sprache, die fachlich korrekt aber dennoch verständlich ist. Nichts gegen fachliche Codes und eine wissenschaftliche Fachsprache in der Sozialen Arbeit, aber wir werden der Praxis nur Unterstützung geben können, wenn wir diese Codes auch knackbar machen und uns dazu herbeilassen, uns so auszudrücken, dass die PraktikerInnen damit wirklich arbeiten können.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Bundeskongress Soziale Arbeit V von A.S.</title>
		<link>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/10/06/bundeskongress-v/#comment-226</link>
		<author>A.S.</author>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 09:44:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/10/06/bundeskongress-v/#comment-226</guid>
		<description>Für den interessierten Studenten, der zum Bundeskongress und in die AG gekommen war, war es ein skurriles Schauspiel, kaum zu verstehen, geschlossen, demotivierend. Ich selbst fand mich eher in Gedanken zu Metakommunikation, denn zum Thema Kritik in der Sozialen Arbeit. Amusant anzuschauen war es allemal; wie eine Wasserburg names Kritik, über deren Eingangstor `Herzlich Willkommen´ stand - jedoch mit hochgezogenem Steg. Und mit Burgbewohnern, die im Inneren darüber debattieren, warum keiner zu besuch kommt; und die an ihrem Tisch eigentlich keinen Platz mehr frei haben. Wenn Kritik nicht anschlussfähig ist, dann verfehlt sie ihre Wirkung. Mir ist klar, dass es ein schmaler Grad ist - wissenschaftlich kritisch und verständlich zu sein. So detailiert dort in Fachdiskussionen abgeschwiffen wurde, so sehr drängte sich mir der Eindruck auf, wie wenig sich anscheinend mit dem Setting der Veranstaltung beschäftigt wurden war. Schade!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für den interessierten Studenten, der zum Bundeskongress und in die AG gekommen war, war es ein skurriles Schauspiel, kaum zu verstehen, geschlossen, demotivierend. Ich selbst fand mich eher in Gedanken zu Metakommunikation, denn zum Thema Kritik in der Sozialen Arbeit. Amusant anzuschauen war es allemal; wie eine Wasserburg names Kritik, über deren Eingangstor `Herzlich Willkommen´ stand - jedoch mit hochgezogenem Steg. Und mit Burgbewohnern, die im Inneren darüber debattieren, warum keiner zu besuch kommt; und die an ihrem Tisch eigentlich keinen Platz mehr frei haben. Wenn Kritik nicht anschlussfähig ist, dann verfehlt sie ihre Wirkung. Mir ist klar, dass es ein schmaler Grad ist - wissenschaftlich kritisch und verständlich zu sein. So detailiert dort in Fachdiskussionen abgeschwiffen wurde, so sehr drängte sich mir der Eindruck auf, wie wenig sich anscheinend mit dem Setting der Veranstaltung beschäftigt wurden war. Schade!</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Bundeskongress Soziale Arbeit V von Michael May</title>
		<link>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/10/06/bundeskongress-v/#comment-188</link>
		<author>Michael May</author>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 07:05:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/10/06/bundeskongress-v/#comment-188</guid>
		<description>Die Kritik ist sicher insofern berechtigt, als sich die in der Kritik der Kritik Sozialer Arbeit analysierten Ausschlussmechanismen in der Veranstaltung reproduziert haben. Schade, dass die Enttäuschten nicht noch an der Diskussion zwischen Studierenden und PodiumsteilnehmerInnen nach dem offiziellen Ende der AG dabei sein konnten, in der die zuletzt von Studierenden gestellten Fragen, "wie lerne ich Kritik?" und "wie wird kritische Soziale Arbeit möglich?" sehr konstruktiv weiter diskutiert wurde.
Dass auf dem Podium keine VertreterInnen kritischer Praxisprojekte Sozialer Arbeit saßen, hat schlicht damit zu tun, dass sich im AK Kritische Soziale Arbeit keine fanden, denen der Termin gepasst hätte oder die sich getraut hätten, ihre Arbeit öffentlich zu präsentieren. Gerade deshalb hat sich das Podium entschieden, sich auf eine Kritik der Kritik Sozialer Arbeit zu konzentrieren. Dass im Hochschulbereich Tätige Leuten in der Praxis Sozialer Arbeit sagen, wie sie kritische Soziale Arbeit zu betreiben hätten, wäre wohl mehr als vermessen.
So wird es aus meiner Sicht in Zunkunft mehr denn je darauf ankommen, den AK Kritische Soziale Arbeit als einen Ort zu gestalten, in denen von Seiten der Praxis wie auch der Hochschule die Herausforderungen aufgenommen wird, über die unterschiedlichen Produktionsbedingungen von Erfahrung hinweg, nach gemeinsamen Produktionsweisen von Erfahrung und gemeinsamen Projekten zu suchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kritik ist sicher insofern berechtigt, als sich die in der Kritik der Kritik Sozialer Arbeit analysierten Ausschlussmechanismen in der Veranstaltung reproduziert haben. Schade, dass die Enttäuschten nicht noch an der Diskussion zwischen Studierenden und PodiumsteilnehmerInnen nach dem offiziellen Ende der AG dabei sein konnten, in der die zuletzt von Studierenden gestellten Fragen, &#8220;wie lerne ich Kritik?&#8221; und &#8220;wie wird kritische Soziale Arbeit möglich?&#8221; sehr konstruktiv weiter diskutiert wurde.<br />
Dass auf dem Podium keine VertreterInnen kritischer Praxisprojekte Sozialer Arbeit saßen, hat schlicht damit zu tun, dass sich im AK Kritische Soziale Arbeit keine fanden, denen der Termin gepasst hätte oder die sich getraut hätten, ihre Arbeit öffentlich zu präsentieren. Gerade deshalb hat sich das Podium entschieden, sich auf eine Kritik der Kritik Sozialer Arbeit zu konzentrieren. Dass im Hochschulbereich Tätige Leuten in der Praxis Sozialer Arbeit sagen, wie sie kritische Soziale Arbeit zu betreiben hätten, wäre wohl mehr als vermessen.<br />
So wird es aus meiner Sicht in Zunkunft mehr denn je darauf ankommen, den AK Kritische Soziale Arbeit als einen Ort zu gestalten, in denen von Seiten der Praxis wie auch der Hochschule die Herausforderungen aufgenommen wird, über die unterschiedlichen Produktionsbedingungen von Erfahrung hinweg, nach gemeinsamen Produktionsweisen von Erfahrung und gemeinsamen Projekten zu suchen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bundeskongress Soziale Arbeit V von Thomas Wagner</title>
		<link>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/10/06/bundeskongress-v/#comment-147</link>
		<author>Thomas Wagner</author>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 12:59:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/10/06/bundeskongress-v/#comment-147</guid>
		<description>Zunächst möchte ich mich für die ehrliche und schonungslose Kritik unserer AG bedanken und freue mich gleichzeitig darüber, dass unser Thema, wenn auch in der Form einer Enttäuschung, Wellen schlägt; dazu noch in die richtige Richtung, denn den Elfenbeiturm wollten wir ja gerade kritisieren, auch wenn das wohl inhaltlich nicht ganz ankam... 
durch unsere (wohl eher nicht gelungene) Performanz scheinen wir wohl dennoch unser Anliegen der Kritik zugänglich gemacht zu haben, indem wir das ungewollt nachgestellt haben, was wir kritisieren wollten (den Elfenbeinturm und seinen Einfluss auf kritisches Denken).

Wenn sich dabei jemand "verarscht" vorkam, sorry dafür, Kritik ist nunmal immer auch ein Wagnis mit offenem Ausgang.

Thomas Wagner ( an dieser Stelle als Frank Bettinger ausgewiesen, der während der AG jedoch gar nicht anwesend war)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst möchte ich mich für die ehrliche und schonungslose Kritik unserer AG bedanken und freue mich gleichzeitig darüber, dass unser Thema, wenn auch in der Form einer Enttäuschung, Wellen schlägt; dazu noch in die richtige Richtung, denn den Elfenbeiturm wollten wir ja gerade kritisieren, auch wenn das wohl inhaltlich nicht ganz ankam&#8230;<br />
durch unsere (wohl eher nicht gelungene) Performanz scheinen wir wohl dennoch unser Anliegen der Kritik zugänglich gemacht zu haben, indem wir das ungewollt nachgestellt haben, was wir kritisieren wollten (den Elfenbeinturm und seinen Einfluss auf kritisches Denken).</p>
<p>Wenn sich dabei jemand &#8220;verarscht&#8221; vorkam, sorry dafür, Kritik ist nunmal immer auch ein Wagnis mit offenem Ausgang.</p>
<p>Thomas Wagner ( an dieser Stelle als Frank Bettinger ausgewiesen, der während der AG jedoch gar nicht anwesend war)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bewältigungsstrategie 1: &#8220;Wir müssen doch unser Brot verdienen können&#8221; von pils</title>
		<link>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/06/29/bewaltigungsstrategie-1-wir-mussen-doch-unser-brot-verdienen-konnen/#comment-73</link>
		<author>pils</author>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 16:57:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/06/29/bewaltigungsstrategie-1-wir-mussen-doch-unser-brot-verdienen-konnen/#comment-73</guid>
		<description>unser blog ist unter www.mehrdisziplin.wordpress.com zu finden.
wir stehen noch am anfang, und müssen uns erstmal einfinden in der welt des cyber space ;-). pils.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>unser blog ist unter <a href="http://www.mehrdisziplin.wordpress.com" rel="nofollow">www.mehrdisziplin.wordpress.com</a> zu finden.<br />
wir stehen noch am anfang, und müssen uns erstmal einfinden in der welt des cyber space ;-). pils.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was können wir tun? von m.s.</title>
		<link>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/06/23/was-konnen-wir-tun/#comment-71</link>
		<author>m.s.</author>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 13:11:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/06/23/was-konnen-wir-tun/#comment-71</guid>
		<description>Inzwischen hat der DBSH geantwortet. Herr König aus Erfurt zeigt großes Interesse an unseren Studierenden und ist bereit, im nächsten Semester an einer Info-Veranstaltung zur Frage der politischen Organisationsmöglichkeiten von SozilarbeiterInnen im nächsten Semester teilzunehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen hat der DBSH geantwortet. Herr König aus Erfurt zeigt großes Interesse an unseren Studierenden und ist bereit, im nächsten Semester an einer Info-Veranstaltung zur Frage der politischen Organisationsmöglichkeiten von SozilarbeiterInnen im nächsten Semester teilzunehmen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bewältigungsstrategie 2: die schlauen Austrixer von m.s.</title>
		<link>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/07/01/bewaltigungsstrategie-1-die-schlauen-austrixer/#comment-70</link>
		<author>m.s.</author>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 11:29:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/07/01/bewaltigungsstrategie-1-die-schlauen-austrixer/#comment-70</guid>
		<description>Hallo pils, noch mal. Ein wunderbares, besser gesagt ein wirklich trauriges  Beispiel! Ich habe für mein geplantes Schwarzbuch ja Beispiele gesammelt. Das Buch mache ich jetzt gerade für den Verlag fertig. Aber ich sehe, man sollte weiter sammeln für ein Schwarzbuch II mit weiteren Praxisbeispielen. Wenn ich so ein Thema bei mir im Seminar anspreche, kommen auch immer gleich neue konkrete Fälle zur Sprache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo pils, noch mal. Ein wunderbares, besser gesagt ein wirklich trauriges  Beispiel! Ich habe für mein geplantes Schwarzbuch ja Beispiele gesammelt. Das Buch mache ich jetzt gerade für den Verlag fertig. Aber ich sehe, man sollte weiter sammeln für ein Schwarzbuch II mit weiteren Praxisbeispielen. Wenn ich so ein Thema bei mir im Seminar anspreche, kommen auch immer gleich neue konkrete Fälle zur Sprache.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bewältigungsstrategie 1: &#8220;Wir müssen doch unser Brot verdienen können&#8221; von m.s.</title>
		<link>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/06/29/bewaltigungsstrategie-1-wir-mussen-doch-unser-brot-verdienen-konnen/#comment-69</link>
		<author>m.s.</author>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 11:26:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/06/29/bewaltigungsstrategie-1-wir-mussen-doch-unser-brot-verdienen-konnen/#comment-69</guid>
		<description>Hallo pils, klingt ja interessant! Kann man euer blog auch schon ansehen? 
Bei uns sehen auch nicht etwa alle ProfessorInnen die Lage so kritisch. Bei uns ist es im Wesentlichen die Fachgruppe Soziale Arbeit, das sind 5 Leute. Die VertreterInnen der Bezugswissenschaften sehen die Lage der Sozialen Arbeit wohl ziemlich anders. 
m. s. 
Solltet ihr mich außerhalb des blogs kontaktieren wollen: schreibt an mech.seithe@gmx.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo pils, klingt ja interessant! Kann man euer blog auch schon ansehen?<br />
Bei uns sehen auch nicht etwa alle ProfessorInnen die Lage so kritisch. Bei uns ist es im Wesentlichen die Fachgruppe Soziale Arbeit, das sind 5 Leute. Die VertreterInnen der Bezugswissenschaften sehen die Lage der Sozialen Arbeit wohl ziemlich anders.<br />
m. s.<br />
Solltet ihr mich außerhalb des blogs kontaktieren wollen: schreibt an <a href="mailto:mech.seithe@gmx.de">mech.seithe@gmx.de</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bewältigungsstrategie 2: die schlauen Austrixer von pils</title>
		<link>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/07/01/bewaltigungsstrategie-1-die-schlauen-austrixer/#comment-68</link>
		<author>pils</author>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 07:58:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2009/07/01/bewaltigungsstrategie-1-die-schlauen-austrixer/#comment-68</guid>
		<description>Diese Situationen kenne ich nur zu gut aus der alltäglichen praxis ! ein beispiel. In einer kleinstadt in nrw betreibt ein kirchlicher träger seit den siebziger jahren eine schuldenberatung. über viele jahre wurde ein konzept entwickelt in dem der mensch im mittelpunkt der intervention stand. die schulden wurden als ausdruck von tempärer, mangelnder bewältigungskompetenz gesehen. über viele jahre wurde in dieser einrichtung gute und efolgreiche arbeit geleistet ( auch die mitarbeiter waren zufrieden, es gab praktisch keine fluktuation). die refinanzierung stand durch langfritige verträge nie zur diskussion. bis ende der 90 er jahre ! es fing an das die refinanzierung nur noch für jeweils 1 jahr genehemigt wurde. es fogte die forderung nach "qualitätsmanagement", vorlage der fallzahlen usw. viel zeit (wie auch oben berichtet)musste fortan für  das berichtsweisen, für die beantragung der finanzierung usw. aufgewendet werden. anfang der 2000 er jahre spitze sich die situation weiter zu. die refinanzierung der schuldenberatung wurde zum teil von der arge übernommen ( ein gefühlter erfolg im kampf um die refinanzierung, erstmal). es zeigte sich allerdings das nun auch die erwartungen und rahmenbedingungen einer ökonomisierten, dienstleistungsorientierten, arbeitskraftherrstellenden, humankapitalischtischen ARGE auf die schuldenberatung übertragen wurden. nunmehr dürfen nur noch alg 2 hilfebezieher die schuldenberatung in anspruch nehmen. sie müssen die "leistung" bei der arge beantragen. bei nicht einhalten der termine werden sanktionen (kürzungen in 30% schritten) verhängt. die beratung wird auf grund der fehlenden ressourcen, auch der wie oben beschriebenen zeitbudges und der steigenden "fallzahlen" in grossgruppen durchgeführt.
ja und ? 
1. es ist nichts mehr zu finden von einem ganzheitliche über jahre gewachsenen konzept für die beratung von menschen mit schulden.
2. der zugang zu der hilfe ist hochschwellig und muss sich über einen langen zeitraum und über verschiedene institutionen erarbeitet (verdient) werden. 
3. sanktionen schrecken die adressaten ab, die hilfe in anspruch zu nehmen.
4. viele der adressaten brauchen individuelle beziehungen im hilfeprozess.
5. der druck auf die mitarbeiter steigt, frust macht sich breit. die motivation sinkt, wenn nicht auch eigene konzeptionelle Vorstellungen umgestzt werden können.
6. soziale arbeit wird instrumentalisiert, im sinne einer repruduktionsinstanz für humankapital: hat der mensch keine schulden mehr ( oder ist relativ befreit von den sorgen diesbezüglich) so lässt ersich bestimmt besser in arbeit vermitteln !?!?

noch zwei punkte:
1. der träger hat die verantwortung für die mitarbeiter der schuldenberatung. natürlich fällt es schwer diese zu entlassen, nur weil die refinazierung einem zum pakt mit der ökonomie zwingt.
2.das fehlende profil und standing sowie die mangelnde gesellschaftliche positionierung der sozialen arbeit, erlaubt es natürlich auch sie in den "dienstleistungs schwitzkasten" zu nehmen und sie zum instrument einer ökonomisierten sozialpolitik, im aktivierende sozialstaat zu machen.

es grüßt
pils</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Situationen kenne ich nur zu gut aus der alltäglichen praxis ! ein beispiel. In einer kleinstadt in nrw betreibt ein kirchlicher träger seit den siebziger jahren eine schuldenberatung. über viele jahre wurde ein konzept entwickelt in dem der mensch im mittelpunkt der intervention stand. die schulden wurden als ausdruck von tempärer, mangelnder bewältigungskompetenz gesehen. über viele jahre wurde in dieser einrichtung gute und efolgreiche arbeit geleistet ( auch die mitarbeiter waren zufrieden, es gab praktisch keine fluktuation). die refinanzierung stand durch langfritige verträge nie zur diskussion. bis ende der 90 er jahre ! es fing an das die refinanzierung nur noch für jeweils 1 jahr genehemigt wurde. es fogte die forderung nach &#8220;qualitätsmanagement&#8221;, vorlage der fallzahlen usw. viel zeit (wie auch oben berichtet)musste fortan für  das berichtsweisen, für die beantragung der finanzierung usw. aufgewendet werden. anfang der 2000 er jahre spitze sich die situation weiter zu. die refinanzierung der schuldenberatung wurde zum teil von der arge übernommen ( ein gefühlter erfolg im kampf um die refinanzierung, erstmal). es zeigte sich allerdings das nun auch die erwartungen und rahmenbedingungen einer ökonomisierten, dienstleistungsorientierten, arbeitskraftherrstellenden, humankapitalischtischen ARGE auf die schuldenberatung übertragen wurden. nunmehr dürfen nur noch alg 2 hilfebezieher die schuldenberatung in anspruch nehmen. sie müssen die &#8220;leistung&#8221; bei der arge beantragen. bei nicht einhalten der termine werden sanktionen (kürzungen in 30% schritten) verhängt. die beratung wird auf grund der fehlenden ressourcen, auch der wie oben beschriebenen zeitbudges und der steigenden &#8220;fallzahlen&#8221; in grossgruppen durchgeführt.<br />
ja und ?<br />
1. es ist nichts mehr zu finden von einem ganzheitliche über jahre gewachsenen konzept für die beratung von menschen mit schulden.<br />
2. der zugang zu der hilfe ist hochschwellig und muss sich über einen langen zeitraum und über verschiedene institutionen erarbeitet (verdient) werden.<br />
3. sanktionen schrecken die adressaten ab, die hilfe in anspruch zu nehmen.<br />
4. viele der adressaten brauchen individuelle beziehungen im hilfeprozess.<br />
5. der druck auf die mitarbeiter steigt, frust macht sich breit. die motivation sinkt, wenn nicht auch eigene konzeptionelle Vorstellungen umgestzt werden können.<br />
6. soziale arbeit wird instrumentalisiert, im sinne einer repruduktionsinstanz für humankapital: hat der mensch keine schulden mehr ( oder ist relativ befreit von den sorgen diesbezüglich) so lässt ersich bestimmt besser in arbeit vermitteln !?!?</p>
<p>noch zwei punkte:<br />
1. der träger hat die verantwortung für die mitarbeiter der schuldenberatung. natürlich fällt es schwer diese zu entlassen, nur weil die refinazierung einem zum pakt mit der ökonomie zwingt.<br />
2.das fehlende profil und standing sowie die mangelnde gesellschaftliche positionierung der sozialen arbeit, erlaubt es natürlich auch sie in den &#8220;dienstleistungs schwitzkasten&#8221; zu nehmen und sie zum instrument einer ökonomisierten sozialpolitik, im aktivierende sozialstaat zu machen.</p>
<p>es grüßt<br />
pils</p>
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