Beispiel 10:
Wie Soziale Arbeit im Neoliberalismus abgewertet wird und die gesellschaftliche Anerkennung verweigert wird.
Sozialarbeiter Kai W. 33 Jahre alt, seit 7 Jahren als Sozialberater tätig, wundert sich:
„Vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit einem ehemaligen Kollegen der noch Psychologie studiert hat und nun als Psychologe arbeitet. Der hat das gut auf den Punkt gebracht: „Meine Arbeit früher (HzE) war viel anstrengender und eigentlich auch fachlich herausfordernder. Und jetzt ist meine Arbeit viel abgegrenzter und mit weniger Verantwortung verbunden und ich bekomme mehr Geld und fühle mich angesehener. Das ist schon krass.“
Hallo Frau Prof. Seithe, ein begeisterter Leser Ihres Buches „Soziale Arbeit und Neoliberalismus heute“ möchte sich bei Ihnen ganz herzlich…