geplante Podiumsdiskussion in der FH Jena

Auf dem Bundeskongress in Dortmund entstand die Idee, die schon lange angedachte Infoveranstaltung mit ver.di-, GEW- und DBSH- VertreterInnen auf dem Podium in diesem Semester in die Tat umzusetzen. Gedacht ist an eine Veranstaltung vielleicht im Januar für die gesamte Studentenschaft des Studienganges Soziale Arbeit.

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Meine Bemühungen, Kontakt zu diesen Organisationen herzustellen war nicht so sonderlich erfolgreich. Deshalb müssen wir uns wohl gemeinsam dahinter klemmen. Für ein Vorbereitungstreffen, habe ich heute die Einladung verschickt:

Liebe TeilnehmerInnen unserer Zukunftswerkstatt im letzten Wintersemester,

der Gedanke, in der FH eine Veranstaltung mit den für Soziale Arbeit zuständigen Gewerkschaften und dem Berufsverband durchzuführen, ist ja in unseren Diskussionen letztes Jahr verschiedentlich laut geworden. Es sollte darum gehen, die Studentenschaft über Möglichkeiten der gewerkschaftlichen und/oder berufsständigen Organisationen zu informieren und gemeinsam darüber zu diskutieren, wie man als SozialarbeiterInnen gemeinsam politisch und fachlich handeln und sich gegenseitig stützen und informieren kann.
Ich habe in den Semesterferien mit dem Vertreter vom DBSH Kontakt aufgenommen, der sich auch bereit erklärt, hat zu kommen. Bislang ist es aber noch zu keiner klaren Absprache gekommen. Die GewerkschaftsvertreterInnen haben leider bis heute beide nicht auf meine mail vom Juli geantwortet. Wie es scheint, haben diese Organisationen kein so ganz großes Bedürfnis, sich in Hochschulen bei noch nicht im Berufsleben stehenden Leuten blicken zu lassen. Mein Eindruck aber ist, dass es für Sie als noch Studierende gerade jetzt wichtig wäre, entsprechende Informationen zu erhalten, um sich für später orientieren zu können.
Das Ganze war auch Thema auf dem Bundeskongress Soziale Arbeit in Dortmund, auf dem ja einige von Ihnen waren und wo wir gemeinsam überlegt haben, was wir in dieser Sache tun könnten.
Unsere Idee war, dass sich alle Interessierten, die so eine Veranstaltung wollen und die sich bereit erklären, auch etwas dafür zu tun, erst einmal treffen. Es ist ja einiges vorher zu tun. Z.B. müssen wir den lieben KollegInnen von ver.di, GEW und DBSH solange auf die Füße treten, bis wir sie auf dem Podium versammelt haben. Außerdem müsste die Diskussion inhaltlich vorbereitet und vor allem dafür vorher ordentlich Werbung gemacht und informiert werden.
Ich denke, dass wir ProfessorInnen der Fachgruppe natürlich mitmachen, dass aber unbedingt auch Sie als Studierende selber aktiv werden sollten und das sicher auch möchten.
Deshalb lade ich Sie herzlich zu einem Vorbereitungstreffen in dieser Sache am Mittwoch den 4.11. 2009 in den Raum 33 ein.
Dort könnten wir uns über das Konzept und eine brauchbare Arbeitsteilung verständigen.

Liebe Grüße!

Über m.s.

Ich war 18 Jahre Professorin für Soziale Arbeit an der FH Jena (Methoden, Hilfen zur Erziehung, Schulsozialarbeit). Davor war ich 18 Jahre in der Praxis. Studiert habe ich Psychologie in Münster und Soziale Arbeit in Frankfurt a.M. Bücher: Schwarzbuch Soziale Arbeit Engaging Hilfe zur Erziehung zwischen Professionalität und Kindeswohl Das kann ich nicht mehr verantworten Ambulante Hilfe zur Erziehung und Sozialraumorientierung
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