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1.2.2011 von Eiswürfel.
Heute habe ich erfahren, dass ein kooperierendes Sozialamt die Zahlung der Fachleistungsstunden verweigert.
Die Begründung : man könne ja nicht kontrollieren , ob die Termine und Gespräche tatsächlich statt gefunden haben und Klienten könne man ja auch nicht trauen…
Geschrieben in Was tun?, Achtung Falle!, Diskussions Café, Problemfälle, Uncategorized | Keine Kommentare »
26.1.2011 von Eiswürfel.
Ich habe das, was man als prekäres Arbeitsverhältnis bezeichen kann.
Trotzdem bin ich sehr zufrieden, da ich an meinen Arbeitsplatz auf Misstände hinweisen kann, fachliche Reflexion ist möglich und wird bezahlt, fachliche Weiterentwicklung und Psychohygiene ist möglich und wird gefördert. Ich habe eine gute Teamatmosphäre und die Arbeit macht mir Spaß.
Allerdings frage ich mich, ob ich ungünstige Arbeitsverhältnisse durch das Annehmen solcher Arbeitsverträge nicht auch immer wieder unterstütze…
Geschrieben in Diskussions Café, Uncategorized | 1 Kommentar »
7.12.2010 von Eiswürfel.
Hier nun endlich mal ein lange überfälliger Rückblick von meiner ersten DBSH Landesmitgliederversammlung.
Ich war zuerst ein wenig enttäuscht, weil im entsprechenden Bundesland von rund 90 Mitgliedern weniger als 10 anwesend waren.
Allerdings waren die Diskussion und die besprochenen Themen wirklich ansprechend und treffend. Da es bei dem Treffen auch um den Haushaltsplan ging, konnte sofort eine Projektgruppe zum Thema “mangelnde Reflexionsmöglichkeite” an Arbeitsplätzen gegründet und mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden.
Ein paar mehr aktive Mitglieder könnten bestimmt noch mehr bewegen ![]()
Geschrieben in Infos und Fragen, Uncategorized | Keine Kommentare »
7.12.2010 von Eiswürfel.
…so fing ein Satz eines Arztes an.
Ich finde das Ganze spricht für sich…
Trotzdem bin ich leider immer wieder ein wenig schockiert, wie wenig andere Professionen von der Sozialen Arbeit wissen oder halten. Egal wie viel Fachlichkeit man jemanden entgegen bringt, und egal wie wenig Fachlichkeit jemand aus der eigenen Profession zeigt.
Geschrieben in kritischer Blick, Uncategorized | Keine Kommentare »
5.10.2010 von m.s..
Zur Nutzung des Blogs:
Lesefunktion: Gelesen werden können
Schreibfunktionen: Geschreiben werden kann im Blog Folgendes
Start eines neuen kritischen Blogs zur Sozialen Arbeit
(Text übernommen aus dem laufenden Blog (Beitrag vom 24.11.2008)
“Wieso macht eigentlich keiner unserer Profs einen Blog zu diesen Fragen……?”, hörte ich plötzlich eine Stimme auf der CD fragen, auf der wir die Arbeitsgruppen-Diskussionen unserer “Zukunftswerkstatt Soziale Arbeit” mit geschnitten hatten.
Ein Blog wurde also gewünscht, wo man sich informieren und diskutieren könne, wo man Kontakt bekäme mit anderen Studierenden aus anderen Städten, mit PraktikerInnen, die über ihre Probleme in der Praxis berichteten.
O.K., ich liebe Bogs und habe mit diesem Gedanken seit Monaten gespielt: Parallel zur Entstehung meines Buches “Schwarzbuch Soziale Arbeit - Der Staat verkauft seine Kinder” nämlich könnte ich so eine Diskussions- und Informationsplattform leicht ins Netz stellen.
Und genau das werde ich hier jetzt tun.
Meine Absicht ist es, hier nicht alleine meine Gedanken niederzulegen, und nur die Kommentare meiner Leser entgegen zu nehmen. Ich stelle mir vor, dass ich weitere KollegInnen unserer Fachgruppe Soziale Arbeit zur Mitarbeit gewinnen kann und auch Studierende als Autoren mitmachen könnten.
Wie kann das laufen?
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Zum einen könnte ich diese Idee nun mit allen möglichen Interessenten ausdiskutieren, die Zusammenarbeit und den ganzen Ablauf organisieren und dabei vielleicht eine große Bürokratieblase erzeugen. Der Blog würde vielleicht Ostern erscheinen können.
Die Alternative ist: Ich fange einfach mal an. Und zwar gleich.
Ich habe erst einmal alte Beiträge aus meinem Blog “meinglashaus” übernommen, die schon zum Thema Soziale Arbeit existieren.
Ansonsten werde ich hier Gedanken, Fragen, Meinungen, Infos reinstellen, die für alle Leute interessant sein könnten, die über die gegenwärtige und zukünftige Situation der Sozialen Arbeit in Deutschland diskutieren und nachdenken möchten. Auch für die, die daran vielleicht etwas ändern wollen.
Ich denke dabei natürlich zu allererst an unseren Fachbereich und z.B. die 30 Leute, die mit mir und K.A. die Zukunftswerkstatt gemacht haben.
Aber wie kommt ihr ins Geschäft, wie könnte eure Mitarbeit aussehen?
Über die Blogrollfunktion, die Kommentare und die Verlinkungen könnte allmählich ein brauchbares Diskussionsmedium entstehen.
Aber ich stelle mir mehr vor:
Wenn ihr Autoren des Blogs werdet, könnt ihr selbständig eigene Beiträge, Fotos etc. reinstellen und damit eure ganz eigenen Themen zur Sache lostreten und dann natürlich die entsprechenden Kommentare selber verwalten.
Der oder die (Mit)-Herausgeber könnten außerdem außer Beiträgen noch “Seiten” schreiben. Das sind die Seiten links oben im Seitenmenü, die stehen bleiben und nicht chronologisch fortgeschrieben werden. Außerdem können Herausgeber die “Blogroll” anreichern, also das Blog mit anderen Blogs oder Internetseiten verlinken.
Das Blog könnte so neben seiner Funktion als Diskussions- und Austauschmedium gleichzeitig Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkarbeit sein - wenn ihr mitmacht. Also: Was is???
Wenn nicht, bleibt es eben mein eigener, kleiner Blog, der meine Arbeit begleitet. Schade, aber auch nicht übel.
Das Angebot steht
übernommen aus dem laufenden Blog (Beitrag vom 27.11.2008)
Nun steht mein Blog seit vorgestern im Netz und die Reaktionen ist ziemlich verhalten. Deshalb noch ein paar Infos, die offenbar bisher nicht so recht rüber kamen.
Sollte sich perspektivisch jemand finden, der als Autor oder gar Herausgeber mitmachen will, dann kann der auch eigene Beiträge reinstellen und wiederum die Kommentierungen seiner Beiträge selber verwalten.
Das Angebot steht.
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1.1.1970 von m.s..
Worum geht es?
Anknüpfend an den bestehenden Freiwilligendienst soll ein Bundesfreiwilligendienst an Stelle des bisherigen Zivildienst geschaffen werden.
Dieser Dienst eröffnet keinerlei Arbeitsverhältnis, soll aber für alle Altersgruppen geöffnet werden.
Argumentiert wird, dass freiwillige, insbesondere freiwillige soziale Arbeit eine Chance für junge Menschen sei und eine Chance für die Gesellschaft.
Was ist von diesem Gesetz zu halten?
a) Allem Anschein nach handelt es sich hier offensichtlich um ein Gesetz zur Förderung von Freiwilligenarbeit.
Keine Frage: Freiwilligendienste sind wichtig und hilfreich, wenn es darum geht, junge Menschen bei ihrer persönlichen und beruflichen Orientierung zu helfen, ihre Sensibilität zu wecken für soziale Problemlagen und so fort. Das alles ist hier vielfach gesagt worden und ich stimme zu.
Der Wunsch, diesen Dienst auszuweiten und mehr jungen Leuten diese Chance zu geben, ist in Ordnung und sinnvoll. Ideen und Gedanken, wie er weiter verbessert werden könnte, wurden hier diskutiert. Ich schließe mich auch solchen Vorstellungen weitgehend an.
b) Nun war der Zivildienst, dessen Wegfallen dieses Gesetz ausgelöst hat, etwas ganz anderes als ein Freiwilligendienst:
Er war gedacht als Alternative zum Wehrdienst und hatte mit Freiwilligkeit nicht viel zu tun. Zivildienst war immer Zwangsdienst. Freiwillig war nur die Entscheidung für die andere Alternative.
Ursprünglich war der Zivildienst als Abschreckung gedacht. Es ging weniger um die Aufgabe selber als vielmehr darum, dass sie für junge Leute möglichst wenig attraktiv wirkte.
Im Laufe der Zeit war allerdings eine Situation entstanden, in der der Zivildienst eine Säule unseres Sozialsystems geworden war, die nicht mehr weg zu denken war.
c) Da nun mit der Bundeswehrpflicht auch der Zivildienstdienst weg fällt, steht die Gesellschaft vor mehreren Problem:
Das Bundesfreiwilligendienstgesetz versucht nun ganz geschickt diese Probleme sozusagen „alle auf einen Streich“ zu lösen:
Folgende Hintergründe und Folgen sind anzunehmen:
Menschliche Solidarität ist zweifellos wichtig. Und es scheint vielen absurd, etwas dagegen haben zu können, dass etwas dafür getan wird, dass Menschen sich noch mehr ehrenamtlich engagieren. Solidarität kann aber nicht wirklich gefördert werden, wenn sie der herrschenden Ideologie widerspricht. Erfolgversprechender wäre es hier also, diese Ideologie deutlich infrage zu stellen.
Es besteht der Verdacht, dass sich die neoliberale Ideologie mit diesem Gesetz zum einen Sympathien verschaffen will, indem sie sich erstens als warmherzig und menschlich anbiedert.
Zum zweiten ist die ehrenamtlich geleistete pflegerische und soziale Arbeit für den Staat das kostengünstigste Modell überhaupt.
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