ein-Euro-jobs

Der Rechnungshof hat es schon im Juli geschrieben: Ein-Euro-Jobs helfen nicht beim Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt und sie verdrängen massiv reguläre Arbeitsplätze.

Ich staune, dass sich da noch jemand wundert! Ein Blick in die Situation der Sozialen Arbeit, so denke ich, hätte jeden schon lange entsprechend belehren können.

Aber abends im Radio:
ein Interview mit einem ARGE-Vertreter und anderen Offiziellen in Sachen Ein-Euro-Job: Die Aufregung verwundere sie, denn längst hätte man die Ein-Euro-Jobs aus dem produzierenden Gewerbe und dem Handwerk weggeholt und in marktfernere Bereiche wie z.B. in den Sozialbereich verlagert. Und da seien sie doch  eigentlich nicht mehr so auffällig und würden niemanden wirklich stören.

Wie recht er hat!

Über m.s.

Ich war 18 Jahre Professorin für Soziale Arbeit an der FH Jena (Methoden, Hilfen zur Erziehung, Schulsozialarbeit). Davor war ich 18 Jahre in der Praxis. Studiert habe ich Psychologie in Münster und Soziale Arbeit in Frankfurt a.M. Bücher: Schwarzbuch Soziale Arbeit Engaging Hilfe zur Erziehung zwischen Professionalität und Kindeswohl Das kann ich nicht mehr verantworten Ambulante Hilfe zur Erziehung und Sozialraumorientierung
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