Wer macht bei uns die Kinder- und Jugendarbeit?

Das Angebot an Feriencamps hat die Bundeswehr zwischen 2022 und 2025 auf 86 Camps beinahe verdreifacht. Für alle Interessensgruppen ist was dabei, ob bei den Gebirgsjägern, der Luftwaffe oder Marine oder spezielle Angebote für junge Frauen. Einige dieser Camps wurden mit enormen Summen von bis zu 125.000 Euro beworben. Die Bundesregierung sieht hier keinen Konflikt mit der UN-Kinderrechtskonvention. Die regelmäßige Ermahnung vom UN-Kinderrechteausschuss wird offensichtlich ignoriert.

(entnommen der Mitteilung von Kolja Fuchslocher, Die Linke 30.5.2026)

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Über m.s.

Ich war 18 Jahre Professorin für Soziale Arbeit an der FH Jena (Methoden, Hilfen zur Erziehung, Schulsozialarbeit). Davor war ich 18 Jahre in der Praxis. Studiert habe ich Psychologie in Münster und Soziale Arbeit in Frankfurt a.M. Bücher: Schwarzbuch Soziale Arbeit Engaging Hilfe zur Erziehung zwischen Professionalität und Kindeswohl Das kann ich nicht mehr verantworten Ambulante Hilfe zur Erziehung und Sozialraumorientierung
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2 Kommentare zu Wer macht bei uns die Kinder- und Jugendarbeit?

  1. wayve sagt:

    ferienangebote für junge menschen sind grundsätzlich wichtig aber bei solchen summen stellt sich schon die frage wo jugendarbeit aufhört und nachwuchswerbung beginnt… gleichzeitig kämpfen viele jugendzentren und soziale träger um jeden euro. diese prioritätensetzung darf man ruhig kritisch hinterfragen.

    • m.s. sagt:

      Für mich stellt sich die Frage, ob es überhaupt tolerierbar ist, wenn die Bundeswehr sich in Jugendhilfeaufgaben einmischt. In den USA ist das schon lange üblich. Wollen wir die Förderung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen denen überlassen, die sich und die Gesellschaft auf Kriege vorbereiten?

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